Unterschätzen Sie nie eine KuhWandern im schönen Österreich geht meistens durch Wälder und Wiesen.

Regelmäßig kommen Spaziergänger im Sommer in Kontakt mit grasenden Kühen auf den Wiesen.

Aber auch regelmäßig passieren Unfälle.

 

Wie sollte man sich verhalten beim Wandern durch eine Wiese wo Kühe sind?

Erstens: Keine Panik, denn Weidetiere sind generell friedlich und greifen Menschen nicht an. Trotzdem gibt es gelegentlich Konflikte zwischen Kühen und Wanderer was meistens mit leichten oder schweren Verletzungen endet.

 

Wie sehen wir den Unterschied zwischen einer gefährlichen und einer nicht gefährlichen Situation, und was sind die Ursachen für aggressives Verhalten?

Es gibt unterschiedliche Situationen:

1) Mutterkühe mit ihren Kälbern:

Junge Kälber können sehr neugierig sein und suchen den Kontakt zu dem Wanderer. Niemals berühren oder zum Kontakt ermutigen, denn die Mutterkuh könnte darin eine Bedrohung für ihr Kalb sehen und dieses verteidigen wollen.

2) Gruppe von Kälbern:

Junge Kälber können sehr übermütig sein, unterschätzen Sie nie ihre Kraft.

3) Gruppe von Kühen:

Diese Gruppe ist in der Regel ruhig und friedlich, weil sie regelmäßig Kontakt mit Menschen haben (Bauer oder Bäuerin). Immer vorsichtig sein, wenn Stiere in der Gruppe sind.

 

Wie erkennen wir die Gefahr von diesen Tieren?

Am Anfang bleiben Rinder meistens stehen und fixieren den Spaziergänger, während sie den Kopf nach unten und oben bewegen, gehen manche auf die Knie und schnauben durch die Nase. Bevor das Tier angreift kommt es langsam auf sie zu.

 

Was Sie tun können, um diese Konflikte zu vermeiden?

  • Nicht zu nahe an die Weidetiere kommen.
  • Kälber nicht berühren oder füttern.
  • Ist eine Herde oder ein einziges Tier unruhig wählt man besser einen anderen Weg.
  • Hunde immer an der Leine halten.
  • Wenn Sie sich bereits in einer gefährlichen Situation befinden, ruhig bleiben und nicht weglaufen, versuchen das Tier mit einem Stock zu erschrecken, lautes schreien kann aggressive Tiere vertreiben.
  • Beim Verlassen des Gefahrenbereichs nie dem Tier den Rücken zukehren.